Informationsarchitektur einer Website

31.05.2016 | Peter Wolf | Allgemein, Webdesign, Webstrategie

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Aufbau einer Website mit der Informationsarchitektur

Eine Website oder ein firmeneigenes Intranet haben zum Ziel, die Bedürfnisse der User und des Betreibers gleichermaßen zu befriedigen. Alle nötigen Informationen und Inhalte müssen leicht gefunden werden. Die Website soll eine intuitive Bedienung ermöglichen. Mit Hilfe einer Informationsarchitektur gelingt dies im Detail zu planen. Die Navigation einer Webseite kann auf diese Weise nutzerfreundlich erstellt und gestaltet werden. Auf was es bei der Informationsarchitektur einer Website ankommt, haben die Experten von Studio 9 in den wichtigsten Punkten erläutert.

Informationsarchitektur – was ist das ?

Der Art-Director von Studio 9, Peter Kohl, hat eine einfache Definition: „Die Informationsarchitektur beantwortet alle Fragen zur künftigen Website“.

Mit den folgenden Fragen findet man die wichtigsten Faktoren für eine erfolgreiche Website.

  • Welche Inhalte werden aufbereitet?
  • Was erwartet der User von der Internetseite?
  • Wie will sich das Unternehmen über die Website positionieren?
  • Wie gelingt eine geringe Absprungrate?
  • Wie bekommt die Website messbare Conversionen zu Stande?
  • Wird „Top-Down“ oder „Bottom-Up“-Elemente eingebunden?“

Alle Fragen helfen, die Struktur der Informationsarchitektur zu finden und haben großen Einfluss auf die weiteren Entwicklungsschritte einer Website.

Strategieentwicklung – kenne Deine User

Bevor es an die Erstellung einer Webseiten geht, muss jeder Website-Betreiber wissen, für wen die Seite gebaut wird. Wer sind die Besucher welchen Content (Webseiteninhalte) erwarten diese. Wer hierzu noch keine klaren Vorstellungen hat, der sollte sich zunächst damit befassen, bevor er in die weiteren Planungen einsteigt. Eine gute Unterstützung bietet hierfür die Analyse des Markenkern. Dabei werden unter anderem Zielgruppen, Nutzenbotschaften, Content und, falls nicht bereits geschehen, die Unternehmensmarke definiert. Erst wenn diese Informationen klar sind, macht es Sinn, eine Website zu entwickeln.

Informationsarchitektur mit Online Marketing Agentur gemeinsam erstellen

Wie eingehend erwähnt, steht im Mittelpunkt der Entwicklung einer Website steht die Erstellung der passenden Informationsarchitektur. Noch vor dem eigentlichen Designprozess wird hier die notwendige Struktur der Website erarbeitet. Online Marketing Agenturen sprechen hier von der „Konzeptionsphase“. Wer noch auf der Suche nach dem passenden Agenturpartner ist, dem helfen vielleicht diese Tipps!

Die Konzeptionsphase – ein kniffliges Unterfangen beim Aufbau einer Website

Die Konzeptionsphase stellt durchaus eine intellektuelle Herausforderung für die Online Marketing Agentur dar. Im Zuge des Aufbaus einer Website werden hier die wichtigsten Punkte und Inhalte einer Website ausführlich besprochen. Sie muss gemeinsam mit dem Kunden an einen Tisch besprochen werden.

Beide Seiten sehen durchaus differenzierte Anforderungen an eine Website, was die Entscheidungen verzögern kann. „Will ich „all mein Wissen“ auf einer Website preisgeben, um Kompetenz zu zeigen?“ Diese Frage kann von der Seite des Betreiber einer Website durchaus vorgebracht werden. Bei diesem Punkt unterstützen die Ergebnisse aus der Markenkern-Analyse, um einen klaren Blick zu haben.

Bessere Usability durch flache Informationsarchitektur

„Soll der Content der Website lieber flacher gehalten werden, um das Skelett – sprich die Informationsarchitektur – einfacher zu halten. Diesen Standpunkt vertreten außenstehende Berater gern. Bei dieser Variante kann das Webdesign durchaus luftiger und interessanter gestaltet werden. Gerade bei responsiven Webseiten bietet es auch mehr Funktionalitäten. „Hinsichtlich der Usability ist eine einfache Bedienbarkeit ohnehin ratsam.“ so die Meinung von Peter Kohl.

Tiefe oder flache Informationsarchitektur?

Diese Entscheidung ist nicht so einfach. Sie muss aus verschiedenen Gesichtspunkten betrachtet werden.

Für die Usability kann man sagen, das eine flache Informationsarchitektur von Vorteil ist. Der User kann mit wenigen Klicks die gewünschten Informationen abrufen. Für die Webseitenoptimierung (SEO für die Googlesuche) ist dies ebenfalls interessant.

Bei einer tiefen Website-Struktur ist die Gefahr groß, dass nicht alle Unterseiten von der Suchmaschine ausgelesen werden. Dadurch entstehen Nachteile in der Suchmaschinenoptimierung. Für die Anzahl der Klicks hat es ebenfalls eine negative Auswirkung und der User kann sich schnell „verloren“ fühlen. Allerdings kommt es hier stark auf das angesprochene Klientel an.

Top-Down oder Bottom-Up? – Navigation der Website für den User entwickeln

Wie bewegt sich der User auf einer Website? Welche Schritte geht er, um an den gewünschten Content zu gelangen. Das heraus zu finden, ist nicht leicht.

Es gibt hierzu zwei Methoden

  • Top-Down
  • Bottom-Up

Bei der Top-Down-Methode geht man davon aus, dass der User von der Startseite zu den gewünschten Inhalten geht. Die Themeninhalte werden also von „Oben nach Unten“ aufbereitet. Am Ende steht im Idealfall die Conversion des Users zu der gewünschten Information – beispielsweise eine Angebotsanfrage.

Im Gegensatz dazu gibt es die Bottom-Up-Methode. Es ist davon auszugehen, dass der User über eine beworbene Landeseite ( Themenseite ) auf die Website kommt. An diesem Punkt sollte er sich dennoch in der gesamten Struktur der Website zurecht finden können. Sein genauer „Standort“ auf der Website kann z. B. mit Hilfe von Breadcrumbs (Brotkrümeln) sichtbar gemacht werden.

Webdesign unterstützt die Vermittlung des Content auf der Website

Das Webdesign ist nach all den vielen erarbeiteten Informationen der nächste logische Schritt bei der Entwicklung der Website. Es ergänzt die Inhalte optisch und ist eine hervorragende Unterstützung für den User, die Inhalte leicht zu verarbeiten. Am Ende steht die Interaktion zwischen dem User und der Website. Dieser messbare Wert gibt Aufschluss über den Erfolg einer Website und unterstützt die weitere Entwicklung. Was die Interaktionen am Ende sind, ergibt sich aus der Zielsetzugn der digitalen Strategie des Unternehmens.

 

Fazit

Beim Aufbau einer Website sind im Vorfeld viele Faktoren zu beachten. Der Unternehmer muss sich im Klaren sein, was die Website für „Dienste“ erfüllen soll. Eine schlüssige Informationsarchitektur ist dann das Fundament der Website. Hier werden alle Faktoren und Informationen gemeinsam zwischen dem Betreiber der Website und der Online Marketing Agentur ausführlich besprochen. Erst dann geht es an die Umsetzung des Webdesign und der Inhalte.

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